Aktuelle Termine zur Firmung und der Vorbereitung finden Sie HIER

Die Firmung gehört wie die Taufe und die Eucharistie zu den Sakramenten der Initiation, d. h. der Einführung in den Glauben. Sie ist das Sakrament, das die Taufe vollendet und in dem wir mit der Gabe des Heiligen Geistes beschenkt werden. Sich firmen lassen heißt, mit Gott einen „Vertrag" zu schließen. Der Firmling sagt: „Ich glaube an dich, mein Gott. Gib mir deinen Heiligen Geist, dass ich dir ganz gehöre, niemals von dir getrennt werde und dich mein ganzes Leben hindurch mit Leib und Seele bezeuge." Wer sich so für ein Leben als Christ entscheidet und unter den Zeichen der Handauflegung und Salbung mit Chrisam um Gottes Geist bittet, erhält die Kraft, Gottes Liebe und Macht in Wort und Tat zu bezeugen. Er ist nun ein vollgültiges, verantwortliches Mitglied der Katholischen Kirche. (vgl. YOUCAT - Jugendkatechismus der Katholischen Kirche. S. 120, 121)

Das Sakrament der Firmung wird in den Pastoralverbünden Brakeler Bergland und Nethegau alle zwei Jahre durch einen Bischof gespendet. Zuvor bereiten sich die Jugendlichen zweier Jahrgänge auf dieses Sakrament vor. Dazu werden sie schriftlich eingeladen. Sollte ein Jugendlicher aus Versehen keine Einladung erhalten haben, kann er sich in einem der Pfarrbüros melden oder einfach zum ersten Informationstreffen kommen. Im Anschluss an dieses Treffen melden sich die interessierten Jugendlichen zur Firmvorbereitung an. Diese beinhaltet verschiedene Schwerpunkte:
- Es gibt verschiedene Basiskurse, in denen eine inhaltliche Erarbeitung der Themen „Ich/Mein Lebensweg", „Gott/Jesus", „Heiliger Geist/Glaube", „Kirche/Firmung" erfolgt.
- Die Jugendlichen absolvieren ein Firmpraktikum über mindestens sechs Stunden, d. h. sie begleiten Ehrenamtliche bei ihrer Tätigkeit.
- Sie nehmen an mindestens fünf Sonntagsmessen teil.
Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen werden in einem Firmpass dokumentiert. Weitere Angebote finden in den verschiedenen Orten der Pastoralverbünde statt. Dazu gehören z. B. ein Taizégottesdienst, ein Wandergottesdienst etc.
Am Ende der Vorbereitungszeit melden sich die Jugendlichen, die sich wirklich firmen lassen möchten, nun zur Firmung an. Bevor ihnen dieses Sakrament dann gespendet wird, empfangen sie noch einmal das Sakrament der Buße, die Beichte.