auf den Internetseiten der
Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Gehrden
im Pastoralen Raum Brakel.

Gehrden


Gehrden atmet Geschichte. Nehmen wir nur die Tür der Kloster- und Pfarrkirche St. Peter und Paul. Sie stammt aus dem Jahr 1250.

Wie viele Menschen mögen sie geöffnet haben, haben durch sie die Kirche betreten: Reiche und Arme, Frauen, Männer und Kinder, Gesunde und Kranke.
Darunter waren die Benediktinerinnen des Klosters, die Bewohner von Gehrden und der umliegenden Orte, Bauern, Handwerker, Händler, aber auch Adelige, Bischöfe und Fürsten, z.B. Jérôme, der König von Westfalen, der Bruder Napaoleons, .

Durch diese Tür haben sie die Kirche betreten mit ihren Sorgen und Nöte, ihren Freuden und ihren Dank, hier haben sie im Gebet ihr Leben mit all seinen Höhen und Tiefen vor Gott getragen. Hier heiraten heute noch viele Paare, hier versammeln sich am Karfreitag hunderte Gläubige um die Kreuztracht zu gehen, um im Blick auf den leidenden Jesus Kraft zu bekommen ihr eigenes Kreuz zu tragen, viele kommen auch einfach nur her, um sich die vielen Kunstschätze in der Kirche anzusehen.

Gott hat vor über 2000 Jahren eine mächtige Tür in unsere Welt aufgestoßen. Er ist in Jesus Christus Mensch geworden. Jesus ist unsere Tür zu Gott. Er hat uns Gott näher gebracht.
Jesus möchte in unser Leben eintreten, eine Tür zu unserem Herzen aufstoßen, er möchte uns zur Seite stehen, er möchte mit uns durchs Leben gehen. Wir dürfen ihm die Tür unseres Herzens weit öffnen.

So laden wir Sie ein in unsere Kirche. Tauchen Sie ein in die Geschichte, in die Geschichte Gottes mit jedem einzelnen Menschen.

 

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Vor 875 Jahren, im Jahre 1142, wurde nach einer Urkunde das Kloster der Benediktinerinnen in Gehrden gegründet. Das geschah, indem der Konvent der Benediktinerinnen von der Iburg bei Bad Driburg nach Gehrden verlegt wurde.

In Vorbereitung auf das große Jubiläumsjahr 2018, bei dem Gehrden seine erste urkundliche Erwähnung vor 1150 Jahren feiert, haben sich 39 Frauen und Männer aus Gehrden und Umgebung am 10.06.2017 im wahrsten Sinne des Worte auf den Weg gemacht, den Weg der Benediktinerinnen nachgehen und damit an die Gründung des Klosters in Gehrden vor 875 Jahren erinnern.

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Start der Gruppe in Gehrden vor dem Kirchplatz


Gemeinsam ging es mit Autos zur Iburg. In den Ruinen der alten Petrikirche erinnerte Pastor Detlef Stock an die Wurzeln des Benediktinerinnenklosters von Gehrden und erläuterte die Umstände die zu einer Verlegung des Klosters führten. Er segnete die Pilger und gab jedem Teilnehmer bei einem spirituellen Impuls eine kleine Muschel mit auf den Weg.

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In den Ruinen der Petri-Kirche beim Start - Pastor Detlef Stock gibt Impulse


Auf wunderschönen Waldwegen und Pfaden, durch herrliche abwechslungsreiche Landschaften bei angenehmem Wanderwetter führte der über 20 km lange Weg über Neuenheerse, Antoniusklus und Dringenberg zurück nach Gehrden. Erschöpft aber zufrieden kamen die Wanderer in Gehrden an und ließen den Tag mit einem gemütlichen Grillabend im Schatten der Kirche ausklingen. Unterstützung gab es bei der Organisation durch den Heimatverein Gehrden.

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Zwischenstopp in Neuenheerse gegenüber der Kirche vor dem Ehrenmal

 

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 Pfarrnachrichten vom 09.05. - 18.05.2014