Gegen das Vergessen

Am 27.01.2020, am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und dem 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, gestaltete der Pfarrgemeinderat Bökendorf in der Pfarrkirche ein Abendgebet. Im Mittelpunkt standen dabei das Gedenken an die unzähligen Opfer des Konzentrationslagers sowie das Nachdenken über die Vergangenheit, um Orientierung für die Zukunft zu schaffen.

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„75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz bemerken wir einen Rechtsruck in unserer Gesellschaft. Die Überzeugung, dass sich die Geschichte des NS-Regimes niemals wiederholen könnte, weicht der Angst, dass die Hetze gegen Ausländer und gegen geflüchtete Menschen immer lauter wird. Gemeinsam wollen wir mutig sein und unsere Stimme gegen Nationalsozialismus und Rechtsradikalität erheben und nicht zusehen, wenn wir um uns herum Unrecht bemerken“, war die zentrale Botschaft der Abendandacht, an der viele Besucherinnen und Besucher teilnahmen.

Anschließend wurden für die Opfer des Konzentrationslagers Auschwitz sowie für alle Opfer des NS-Regimes Kerzen entzündet.

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„Ihr seid nicht Schuld an dem, was war, aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht.“ Max Mannheimer, Holocaust-Überlebender.