Hinsehen und Schützen – das ist das Motto der Prävention im Erzbistum Paderborn, aber auch bei uns im Pastoralen Raum Brakeler Land. Um dies zu können, muss man wissen, wohin man sehen soll und was bzw. wer zu schützen ist. Daher gibt es die Schulungen für Haupt- und Ehrenamtliche, an denen alle Mitarbeitenden teilnehmen sollen.


Die Hauptamtlichen haben ihre Fortbildungen, die nicht nur wenige Stunden lang waren, sondern über mehrere Tage gingen, bereits absolviert. Nun sind auch alle Ehrenamtlichen eingeladen sich schulen zu lassen. Eine solche Schulung dauert für die meisten ca. drei Stunden.
Sicherlich wird nun der Eine oder Andere sagen: „Warum soll ich neben meiner ehrenamtlichen Tätigkeit auch dafür noch Zeit investieren? Muss das sein?“ Diese Aussage ist verständlich – vor allem, wenn man bedenkt, wie viel Zeit jeder in seine ehrenamtlichen Arbeiten steckt. Doch es gilt zu bedenken:
- Nur wenn ich mich auskenne und Bescheid weiß, kann ich helfen. – Das ist so als würde ich einen Erste Hilfe Kurs für den Führerschein oder für meine Aufgaben machen: Niemand von uns würde abstreiten, dass ein solcher Kurs wichtig und wertvoll und bei bestimmten Tätigkeiten sogar notwendig ist. Da jeder von uns mit Kindern zu tun hat – manche während ihrer Tätigkeit in der Gemeinde, andere nur im privaten Umfeld (Familie, Nachbarschaft etc.) kann eine Fortbildung unter dem Motto „Sehen und Schützen“ für jeden von uns genauso wertvoll sein.
- Im Erste-Hilfe-Kurs lerne ich zu sehen, was passiert ist, die Situation und deren Gefahren zu beurteilen und entsprechend zu handeln. Sicherlich hofft jeder, dass nie etwas passiert, dass man das, was man gelernt hat, nie anwenden muss. Doch wenn doch etwas geschieht, dann ist es gut, zumindest eine Ahnung davon zu haben, was man tun kann. Genau darum geht es auch in den Präventionsschulungen: Sie sollen informieren und helfen zu sehen, zu beurteilen und gegebenenfalls zu handeln.
Diese Kurse können für alle Ehrenamtlichen einer Gemeinde des Pastoralen Raumes gemeinsam organisiert werden – unabhängig von ihrem Tätigkeitsfeld - oder es können sich verschiedene Gruppen aus der Gemeinde bzw. dem Pastoralen Raum, die ein ähnliches Betätigungsfeld haben (z. B. alle Mitarbeiterinnen der KFDs, alle Kindergottesdienst-/KinderkirchenmitarbeiterInnen etc.) zusammentun. Möglich ist es auch, dass einzelne Gruppen eine Fortbildung nur für sich erhalten. Ehrenamtliche, die bereits eine Fortbildung im Bereich Prävention mitgemacht haben, können die Bescheinigung darüber einfach nur zeigen und müssen nicht noch einmal an einem Kurs teilnehmen. Natürlich kann jeder, der an einem Termin der eigenen Gruppe/Gemeinde nicht teilnehmen kann, an einem Kurs in einer der anderen Gemeinden/Gruppen teilnehmen. Bisher stehen folgende Termine fest:
- Samstag, 15.06.2019 9.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr in Bökendorf
- Donnerstag, 27.06.2019 18.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr in Brakel
- Mittwoch, 28.08.2019 18.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr in Hembsen
- Freitag, 30.08.2019 16.00 bis ca. 19.00 Uhr in Hembsen
- Samstag, 14.09.2019 9.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr in Riesel
- Samstag, 14.09.2019 14.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr in Riesel
Weitere Informationen bietet auch das Schutzkonzept des Pastoralen Raumes (z. B. darüber, wer welchen Kurs oder wer sogar ein erweitertes Führungszeugnis benötigt). Wenn Sie noch Fragen haben oder Termine für einen Kurs abmachen wollen, klicken Sie hier: Kontaktformular