Philippus war Fischer in Betsaida am See Genezaret. Bevor Jesus ihn zum Apostel berief, war er ein Jünger Johannes des Täufers. Eng befreundet war Philippus mit dem Apostel Andreas. Nach der Auferstehung Jesu zog Philippus von Jerusalem zurück an den See Genezaret und später weiter nach Kleinasien, um das Evangelium zu verkünden und zu predigen. Vermutlich ist er dort auch gestorben.

Der Philippustag gilt in der Landwirtschaft als besonderer Gradmesser für die kommende Ernte. Regen an diesem Tag deutet ein fruchtbares Jahr an. Daraus entstanden folgende Bauernregeln:
Auf Philippi und Jakobi Regen / folgt ein großer Erntesegen.
Phillip und Jakob nass / macht dem Bauern großen Spaß.

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Der Name Philippus ist griechisch und heißt "Liebhaber der Pferde". Philippus wird u.a. dargestellt als Apostel mit Kreuz, Buch und Geißel. Er ist u.a. Patron von Luxemburg sowie von Speyer, Sorrent, Brabant und Philippeville sowie der Gerber, Hutmacher, Krämer, Pastetenbäcker und Konditoren.

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Der Apostel Phillipus ist in der Pfarrkirche Bökendorf auf dem Bild „Das letzte Abendmahl“ zu sehen. Zudem ist ein Apostelleuchter namentlich dem Hl. Phillipus gewidmet. Des Weiteren sind die Apostel (ohne namentliche Zuordnung) am Ständer der Osterkerze kunstvoll dargestellt. Gezeigt wird das „Pfingstereignis“.

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Eckdaten zum Hl. Phillipus:
Gedenktag katholisch: 3. Mai
Geboren: im 1. Jahrhundert
Gestorben im 1. Jahrhundert

Leben, Bedeutung und Verehrung (bitte Links anklicken):
Link: Ökumenisches Heiligenlexikon