Sixtus II. übernahm den Stuhl Petri nach dem Tode Stephans I. in einer zunächst für die Christenheit äußerlich ruhigen Zeit. Die Christenverfolgungen schienen aufgehört zu haben, und Kaiser Valerian schien den Christen wohlgesinnt.
Sixtus konzentrierte sich zunächst darauf, das Verhältnis zwischen Rom und den Bischöfen in Nordafrika und Kleinasien, das unter seinem Vorgänger angespannt war, zu verbessern.
Doch völlig unvermittelt änderte Kaiser Valerian eines Tages seine Politik und ließ die führenden Köpfe des Christentums verfolgen. Sixtus feierte gerade eine Heilige Messe in der Kalixtus-Katakombe in Rom, als er festgenommen, verhört und schließlich enthauptet wurde. Gemeinsam mit ihm starben einige seiner Diakone, darunter der Hl. Laurentius.

Der Name "Sixtus" stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet "der Feine". Sixtus wird dargestellt in päpstlichen Gewändern mit Buch, Schwert oder Geldbeutel. Er ist Patron der hoffenden Frauen, gegen Hals- und Lendenschmerzen, für gutes Gedeihen von Bohnen und Trauben.

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In der Pfarrkirche Bökendorf gibt es ein kleines Bild, auf dem die Enthauptung des Hl. Sixtus dargestellt ist. Ebenso sind der betende Hl. Laurentius und der grausame Kaiser Valerian zu sehen.

Eckdaten zum Hl. Sixtus II.:
Gedenktag katholisch: 7. August
Geboren: im 2./3. Jahrhundert
Gestorben: 6. August 258 in Rom.

Leben, Bedeutung und Verehrung (bitte Link anklicken):
Link: Ökumenisches Heiligenlexikon