Der in Hameln geborene Vizelin erhielt seine Ausbildung im Paderborner Benediktinerkloster Abdinghof. P1030654 21118 wurde er Domscholastiker in Bremen, er studierte in Frankreich und im Jahr 1126 weihte ihn Norbert von Xanten in Magdeburg zum Priester. Im selben Jahr schickte ihn Erzbischof Adalbero von Bremen nach Ostholstein, um die dort ansässigen Wenden zu missionieren. Vizelin musste jedoch schnell erkennen, dass seine Tätigkeit kaum Erfolg brachte. Trotzdem gab er nicht auf und errichtete unter anderem die Augustiner-Chorherrenstifte Neumünster und Segeberg.
1149 wurde Vizelin zum Bischof von Oldenburg ernannt. Aufgrund politischer Wirren konnte er seinen Amtssitz jedoch nicht aufsuchen und musste in Neumünster wohnen bleiben, wo er fünf Jahre später starb.
Die Bedeutung des Namens "Vizelin" ist nicht bekannt.

In der Pfarrkirche Bökendorf ist der Hl. Vizelin in einem der zehn großen Kirchenfenster zu sehen. Mit dem Boot (auf der Weser) ist er auf dem Weg nach Bremen, um im Norden zu missionieren.

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Eckdaten zum Hl. Vizelin:
Gedenktag katholisch: 12. Dezember
Geboren: um 1090 in Hameln (Niedersachsen),
Gestorben: 12. Dezember 1154 in Neumünster (Schleswig-Holstein)

Leben, Bedeutung und Verehrung (bitte Link anklicken):
Link: Ökumenisches Heiligenlexikon