Der gebürtige Sachse Badurad erhielt seine Ausbildung in Würzburg. Im Jahr 815 wurde er Bischof von Paderborn. In seiner Amtszeit ließ er den Dom, das Domstift und die Domschule errichten. An der Gründung der Klöster Corvey und Böddeken war Badurad mitbeteiligt.

Im Jahr 836 veranlasste er die Überführung der Gebeine des heiligen Liborius von Le Mans in die ostwestfälische Bischofsstadt Paderborn.

Der Name „Badurad“ ist althochdeutsch und bedeutet ‚Ratgeber im Kampf‘.

In der Pfarrkirche Bökendorf ist der Hl. Badurad in einem der zehn großen Kirchenfenster dargestellt, zusammen mit dem Hl. Liborius und dem Hl. Meinolf. Alle drei stehen im engen Zusammenhang mit der Überführung der Liborius-Reliquien von Le Mans nach Paderborn. Ganz bewusst wurden seinerzeit beim Kirchenneubau regionale Heilige ausgesucht, die einen Bezug zur Geschichte des Ortes haben.

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Eckdaten zum Hl. Badurad:
Gedenktag: im Bistum Paderborn am 7. August
Geboren: um 780 in Sachsen
Gestorben: 17. September 862 in Paderborn

Leben, Bedeutung und Verehrung (bitte Link anklicken):
Link: Ökumenisches Heiligenlexikon