Salome, auch Maria Salome oder Salome von Galiläa, war die Frau eines Mannes namens Zebedäus und die Mutter der Apostel Johannes und Jakobus des Älteren. Sie folgte Jesus schon in Galiläa als Jüngerin nach, stand unter dem Kreuz Jesu (vgl. Matthäusevangelium 27,56 und Markusevangelium 15,40). Am Ostermorgen war sie eine der Zeuginnen der Auferstehung (vgl. Markusevangelium 16,1).

Der Name bedeutet „die Friedliche“.

In der Pfarrkirche Bökendorf ist Maria Salome auf dem Bild „Kreuzabnahme“ zu sehen, Bild Kreuz P1010163 2 796x1024welches die 13. und zugleich die 14. Kreuzwegstation darstellt. Johannes (li.) und die Mutter Jesu, Maria (2.v.l.), sind auf dem Bild relativ leicht zu identifizieren. Die beiden Frauen rechts sind demnach Maria Magdalena und Maria Salome. Als Attribut ist ihnen ein „Salbgefäß“ bzw. „Salböl“ zugeordnet. Auf dem Bild ist ein entsprechendes Gefäß rechts unten zu sehen. Da Maria Salome bekanntlich verheiratet war und Maria Magdalena nicht, ist höchstwahrscheinlich die Frau ganz rechts im roten Gewand („unter der Haube“) Maria Salome. Zudem war Maria Magdalena die Frau mit einer besonderen Nähe zu Jesus, was ebenfalls auf dem Bild deutlich gemacht ist.

Eckdaten zur Hl. Maria Salome:
Gedenktag katholisch: 24. April
Geboren: Datum unbekannt
Gestorben : Datum unbekannt

Leben, Bedeutung und Verehrung (bitte Links anklicken):
Link: Ökumenisches Heiligenlexikon