Am Sonntag, den 31. März 2019, findet um 17 Uhr in der Pfarrkirche Bökendorf eine feierlich-freudige Vesper zum „Laetare-Sonntag“ statt. Das Abendgebet wird musikalisch von der Chorgemeinschaft Liedertafel Istrup unter der Leitung von Markus Grewe gestaltet.

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Pastor Alexander Zamiara und Bernhard Aufenanger vom Pfarrgemeinderat laden zur Vesper mit chormusikalischer Begleitung am Laetare-Sonntag nach Bökendorf ein.

Die Fastenzeit überschreitet an diesem Tag ihren Höhepunkt und die liturgische Farbe "Rosa" am Laetare-Sonntag lässt das helle weiße Licht der Auferstehung durch das tiefe „Violett“ der Fastenzeit durchschimmern. „Der vierte Fastensonntag hat daher einen eher freudigen Charakter und neben Schriftlesungen, Fürbitten und Gebeten ist ein besonderer musikalischer Akzent an diesem Tag in der sonst eher ruhigeren Fastenzeit genau passend“, erklärt Bernhard Aufenanger als Vorsitzender des Pfarrgemeinderats Bökendorf.

Bereits zum fünften Mal organisiert der Pfarrgemeinderat des Kulturmusterdorfes eine fröhlich-musikalische Veranstaltung am Laetare-Sonntag. „Was im Jahr 2015 als Beitrag zu unserem Kirchen- und Ortsjubiläum begann, hat sich inzwischen als eine schöne Tradition etabliert“, erläutert Aufenanger. Nachdem im Jubiläumsjahr die Chorgemeinschaft ‚cantus novus‘ aus Detmold sowie der ‚Bowdoin College Chamber Choir‘ aus Brunswick (Maine, USA) für Begeisterung sorgten, beeindruckten in den Folgejahren der Musikverein Bökendorf, der Männer- und Frauenchor Concordia Bellersen sowie die Musikgruppe Gegenwind mit ihren musikalischen und gesanglichen Darbietungen. In diesem Jahr wird nun die Chorgemeinschaft Liedertafel aus Istrup die Vorfreude auf das bevorstehende Osterfest mit entsprechenden Liedbeiträgen musikalisch umsetzen. Pastor Alexander Zamiara sowie der Pfarrgemeinderat Bökendorf freuen sich auf viele Teilnehmer. Der Eintritt zu diesem Gottesdienst ist selbstverständlich frei; zur Deckung der Kosten wird um eine Spende gebeten (Türkollekte).

Stichwort „Laetare-Sonntag“:
Der “Laetare-Sonntag“ liegt in der Mitte der Fastenzeit. „Freu‘ dich, Jerusalem“, so beginnt seit vielen Jahrhunderten das Eingangsgebet des vierten Fastensonntags. Lateinisch heißt dies: „Laetare, Jerusalem“, sodass dieser Fastensonntag seit dem Mittelalter „Laetare“ genannt wird. Der Laetare-Sonntag gilt ganz der Vorfreude auf das bevorstehende Osterfest.