Daher machten sich fast 40 TeilnehmerInnen mit dem Zug bzw. dem eigenen Wagen auf den Weg nach Paderborn. An der Synagoge wurden sie bereits von Monika Schrader-Bewermeier, der katholischen Vorsitzenden der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Paderborn, erwartet. Sie geleitete die Gruppe in die Synagoge.
Engagiert, lebendig und auf alle Fragen eingehend erzählte Frau Schrader-Bewermeier die nächsten zwei Stunden vom jüdischen Leben früher und heute, von Traditionen rund um das Judentum und besonders rund um die Synagoge. Gegenstände veranschaulichen das gesagte. So zeigte sie u. a. einen Tallit (Gebetsmantel), eine Mezuza, aber auch eine alte, halbzerstörte Torarolle, die die Reichschristallnacht überlebt hatte.
Am Ende war klar: Die Zeit ist viel zu schnell verflogen! Wir hätten noch lange zuhören und weitere Fragen stellen können.