© Thomas Oesselke / PR Brakeler Land

St. Joseph, Beller

Die Kapelle in Beller ist immerhin schon über 100 Jahre alt.

Im Jahre 1741 wurde am Schulplatz eine kleine Kapelle unter der Leitung von Pastor Detmarus Schmidts errichtet. Mit nur zwei Sitzbänken rechts und links war dieses Gotteshaus allerdings bald zu klein.

Als 1921 die jetzige Kapelle unter der Leitung von Bäcker Runge gebaut wurde, hat man eine Tafel aus der ersten Kapelle  in der Wand des Altarraums unter der Kredenz (wo Wein und Wasser bereit gestellt werden) eingelassen.
Die lateinische Inschrift bedeutet auf deutsch:
Dieser Altar soll dauernd dir, geliebter Jesus, und der Mutter und dem hl. Joseph geweiht sein. So will es dein schutzbefohlener Joseph.
Detmarus Schmidts, Pastor im Jahre 1741

1997 wurde die Kapelle unter der Leitung von Pastor Rath (damaliger Vikar in Brakel) renoviert. Am 24.08. 1997 beim feierlichen Wiedereinzug wurde auch der neue Pastor Siegfried Schink in sein Amt eingeführt.

Der Barockaltar aus dem Jahr 1744 wurde aus der ehemaligen Kapelle übernommen. Seitlich sieht man die Figuren der Apostel Petrus und Paulus. Das Bild in der Mitte zeigt den hl. Joseph mit dem Jesuskind auf dem Arm. Das Kind umarmt schon das Kreuz. Außerdem sind zwei Engel zu sehen, die das Kind verehren.

Die Orgel wurde von der jüdischen Gemeinde in Brakel erworben. Es gibt acht Register – verteilt auf ein Manual und ein Pedal.

St. Joseph ist der Schutzpatron der Kapelle in Beller, sein Zeichen ist die Madonnenlilie. Eine Figur befindet sich in der Kirche an der rechten Seite und eine außen über der Eingangstür.

Die Kirchenfenster stellen folgende Heilige da:

Vorne rechts:  Hl. Johannes (Kirchenpatron von Hembsen)

Mitte rechts:  Hl. Konrad

Hinten rechts: Hl. Liborius (dargestellt mit dem Pfau, dem Bischofsstab und dem Dom zu Paderborn)

Vorne links:   Hl. Elisabeth (dargestellt mit einem Korb Brot)

Mitte links:   Hl. Theresa  (dargestellt mit einem kl. Bild der Beller Kirche zu ihren Füßen)

Hinten links:   Hl. Mathilde

Hinten in der Kirche befindet sich die Kriegerehrung mit der Pieta und den Namen der gefallenen und vermissten Soldaten aus den beiden Weltkriegen.

 

(Text von Sabine Müller in Zusammenarbeit mit Firmlingen im Jahr 2002 und  aus www.mueller-beller-online.de/kirche1.htm)

 

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