Geführt wurden sie durch Frau Evelyn Walker-Fimmel und Herrn Michael Markus vom Heimat-und Museumsverein. Spannend berichteten diese an verschiedenen Häusern von den Menschen, die dort lebten und was dann während des Nationalsozialismus mit ihnen geschah. Dabei spielten u. a. die Stolpersteine eine große Rolle. So wurden Häser am Markt, das haus der ehemaligen Synagoge etc. besucht.
Am Ende gelangte die Gruppe dann am jüdischen Friedhof in Brakel an. Dort übernahm Pfarrer Kurte und erzählte von den Begräbnisriten und den Symbolen, die auf den Grabsteinen zu finden sind. Das sind u. a. segnende Hände für die Priester, ein Löwe für denStamm Juda, ein Messer für den beschneider etc. Zu den Bräuchen zählt z. B. Steine statt Blumen auf die Gräber zu legen. Dies ist auf die Wüstenerfahrungen zurückzuführen, wo jeder versuchte, die Gräber durch Steine vor den wilden Tieren zu schützen. Nach einem gemeinsamen Gebet für die Verstorbenen – dem jüdischen Kaddisch – bestand für alle die Möglichkeit, sich nher auf dem Friedhof umzusehen.